Salze

Salz ist für unser Leben genau so wichtig wie Wasser. Die ersten neun Monate unseres Lebens verbringen wir in einer Salzsole (Fruchtwasser). Unser Blut ist eine einprozentige Salzlösung und entspricht damit noch immer der Salzkonzentration der früheren Urmeere. Die Notwendigkeit von Salz für das (Über)Leben ist schon den Urmenschen bekannt gewesen. Salzfundstellen sind gehütet worden wie ein kostbarer Schatz. Es ist bereits in den früheren Hochkulturen als Gewürz und Konservierungsmittel verwendet worden. Später ist dieses Mineral auch als weisses Gold bezeichnet worden und Gegenstand politischer Machtkämpfe und Kriege gewesen. Die römischen Soldaten sind sogar mit Salz entlöhnt worden (Salz = sal = Salär). Das heute vielfach verwendete Kochsalz (Natriumchlorid) ist “chemisch gereinigt” und hat daher nur noch wenig gemein mit dem für das Leben notwendigen Salz. Resultat: viele, wenn nicht gar die meisten Mensch leiden trotz (zu) hohem Salzkonsum (12 – 20g raffiniertes Speisesalz) unter Salzarmut. Dabei benötigt der Mensch nur die verschwindend kleine Menge von etwa 0,2 Gramm naturbelassenem Salz pro Tag!

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